Maßnahmen der Landesschulräte und des bm:ukk

In diesem Kapitel wollen wir Ihnen einen Überblick über jene Maßnahmen verschaffen, die das Bundesministerium und die verschiedenen Landesschulräte empfehlen, um Kindern, die dem Unterricht nicht folgen können und somit eine Beschulung nach einem anderen Lehrplan benötigen, die nötige Unterstützung zu bieten.

Es gibt in diesem Zusammenhang einheitliche Vorgaben seitens des bm:ukk. Sie werden jedoch von den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ausgelegt. Daher ist es uns ein Anliegen, Ihnen eine Übersicht über alle Zugänge der österreichischen Landesschulräte zu verschaffen.

Auch einige Schulen richten sich mit sehr guten Beiträgen und Zusammenstellungen zum Thema SPF an Pädagog/innen und Eltern. Diese wollen wir Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten. 

Allgemeines rund um den Sonderpädagogischen Förderbedarf (SPF)
 
Das BMUKK stellt auf der Seite www.bmukk.gv.at allgemeine Informationen zum sonderpädagogischen Förderbedarf zur Verfügung und verweist auf die integrative Beschulungsmöglichkeit.

In den Ausführungen wird deutlich, dass zur Umstufung eines Kindes in einen anderen Lehrplan ein Antrag zu stellen ist. Neben genauen Beobachtungen und damit verbundenen Aufzeichnungen müssen Angaben über bereits versuchte Fördermaßnahmen gemacht werden, und eine genaue Zielbeschreibung muss erläutern, wie sich die veränderte schulische Situation für das betroffene Kind auswirken soll.

In diesem Zusammenhang muss neben der korrekten Lehrplanzuordnung auch überlegt werden, welche Form der Beschulung für das einzelne Kind sinnvoll ist. In vielen Fällen wird versucht, den Kindern den Verbleib im Klassenverband zu ermöglichen. Das Angebot der integrativen Beschulung gibt es in jedem Bundesland. In manchen Fällen ist es jedoch auch sinnvoll, die weitere Beschulung eines Kindes in einer Sonderschulklasse oder in einer Spartenschule anzubieten. Die Entscheidung darüber sollten immer alle Betroffenen (Kind, Eltern, Lehrkräfte) gemeinsam treffen.

Isabella Gandler / bilderpool.at