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    Von der Förderdiagnose zum Sonderpädagogischen Förderbedarf

    Differenzierung und Individualisierung sind Begriffe, die im Lauf der letzten Jahre immer mehr an Bedeutung für den Unterricht der 6- bis 14-Jährigen gewonnen haben. Für viele Kinder öffnen sich durch eine starke innere Differenzierung des Unterrichts unzählige Möglichkeiten der persönlichen Förderung.

    Doch trotz aller Fördermaßnahmen gibt es Kinder, die noch mehr Unterstützung brauchen, um Grundkenntnisse in den unterschiedlichen Lernbereichen zu verinnerlichen.
    Dazu gibt es die Möglichkeit, für Kinder in einzelnen oder auch in allen Gegenständen die Umstufung in einen anderen Lehrplan zu beantragen. Dieser Unterricht erfolgt dann – meist integrativ – nach dem Lehrplan der allgemeinen Sonderschule. Damit soll garantiert werden, dass die Kinder entsprechend ihrem Leistungsniveau unterrichtet werden können. Dies verhindert Misserfolge und Lernverweigerung und hilft ihnen schlussendlich, eine positive Schullaufbahn zu erreichen und mit einem guten Abschlusszeugnis den Schritt ins weitere Leben gut zu bewältigen.

    In diesem Kurs wollen wir Ihnen eine Handhabe zur Verfügung stellen, um jene Kinder, die möglicherweise das Jahresziel in einzelnen Unterrichtsfächern nicht erreichen, gezielt unterstützen zu können. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine sinnvolle Förderdiagnose erstellen und darauf basierend einen Förderplan ausarbeiten. Beide Schritte sind notwendig, um diese Kinder optimal fördern zu können.

    Der Kurs bietet Ihnen:
    • Grundlegende Informationen aus dem bm:ukk und aus den einzelnen Bundesländern zum Thema Sonderpädagogischer Förderbedarf,
    • Tipps und Anregungen zum Erstellen einer Förderdiagnose und eines Förderplans,
    • eine Auswahl guter Websites, die Ihnen Unterstützung beim differenzierten Unterricht bieten.
  • sennetedugroup
    Maßnahmen der Bundesländer und des bm:ukk

    In diesem Kapitel wollen wir Ihnen einen Überblick über jene Maßnahmen verschaffen, die das Bundesministerium und die verschiedenen Landesschulräte empfehlen, um Kindern, die dem Unterricht nicht folgen können und somit eine Beschulung nach einem anderen Lehrplan benötigen, die nötige Unterstützung zu bieten.

    Es gibt in diesem Zusammenhang einheitliche Vorgaben seitens des bm:ukk, die in der Handreichung "Der sonderpädagogische Förderbedarf" zum Download zur Verfügung steht. "Sie setzt sich zum Ziel, Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung im Zusammenhang mit der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs in kompakter und übersichtlicher Form aufzuzeigen und einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen zu geben. Angesprochen sind vor allem Kolleginnen und Kollegen der Schulaufsicht, Gutachterinnen und Gutachter sowie Vertreterinnen und Vertreter der Schulpsychologie." (Zitat).
    Sie werden jedoch von den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ausgelegt. Daher ist es uns ein Anliegen, Ihnen eine Übersicht über alle Zugänge der österreichischen Landesschulräte zu verschaffen.


    Auch einige Schulen richten sich mit sehr guten Beiträgen und Zusammenstellungen zum Thema SPF an Pädagog/innen und Eltern. Diese wollen wir Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten.

  • sennetedugroup
    Von der Förderdiagnostik zum individuellen Förderplan


    Mit dem Paradigmenwandel und der terminologischen Abkehr von der Sonderschulbedürftigkeit eines Kindes hin zum „sonderpädagogischen Förderbedarf“ steigen auch die Anforderungen an die Lehrkräfte an Volks- und Hauptschulen im Bereich der Früherkennung von Lerndefiziten.

    Durch genaue Beobachtung und Einsatz förderdiagnostischer Manuale können auftretende Lernschwierigkeiten erkannt und auf ihre Ursachen überprüft werden.

    Grundsätzlich liegt der Förderdiagnostik und Förderplanarbeit ein Menschenbild zugrunde, das eine monokausale Erklärung von Lern- und Entwicklungsproblemen ablehnt und vermehrt auf multikausale Modelle, deren Mittelpunkt immer das jeweilige Kind mit all seinen Beziehungen (Eltern, Schule, Peers,…) ist, zurückgreift.

    Dieses Kapitel soll Ihnen einen Überblick über aktuelle Publikationen und Forschungsergebnisse zum Thema Förderdiagnostik verschaffen. Weiters finden Sie hier auch Informationen zur Erstellung von Förderplänen.

    Die Förderplanarbeit soll Ihnen zudem Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie im Schulalltag individuell auf die Bedürfnisse einzelner Kinder und Jugendlicher eingehen können.
  • sennetedugroup
    Materialien für den differenzierten Unterricht

    In einer immer heterogeneren „Klassenlandschaft“ ist ein binnendifferenzierter Unterricht sowohl in der Grundstufe als auch in der Sekundarstufe dringend nötig.

    „Differenzierung des Unterrichts wird dort zum Problem, wo einerseits nicht jeder Lernende einen Lehrer für sich haben kann (Hauslehrerprinzip) und wo andererseits die Unterrichtung einer Gruppe nicht der schlichten Prämisse folgt, dass eine Anzahl Gleichaltriger z.B. mit gleichen Lernmöglichkeiten versehen ist.“ (Bönsch, M.: Variable Lernwege, UTB 2000)

    Dabei stellt sich für Lehrende im Schulalltag oft die Frage, wie sie den Ansprüchen aller Schülerinnen und Schüler in der Klasse gerecht werden können. Doch durch entsprechenden Einsatz von Unterrichtsmitteln und -materialien gelingt es ohne allzu großen Aufwand, eine ansprechende Differenzierung zu erreichen.

    Außerdem gibt es im Internet bereits sehr viele Angebote zum Download von fertigen Materialien, die in diesem Kapitel vorgestellt werden sollen. 

  • Dieser Kurs wurde im Rahmen des EU-Projektes SENNET (http://sennet.eun.org/) überarbeitet und aktualisiert.